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Februar

Freitag

03

Termine

 

20. 03. (um 19:00 Uhr)
Sitzung des KFA/ Dienstbesprechung Kommandanten

17. 04. (um 19:30 Uhr)
Hauptversammlung des KFV Rastatt

04. 05.
Floriansgottensdienst

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Feuerwehren des Landkreises ehren ihren Schutzpatron St. Florian

Gaggenau/Rastatt/Bühl (ar). Die große Feuerwehrfamilie des Landkreises Rastatt traf sich am Dienstagabend in der St. Marien-Kirche in Gaggenau, um ihren Schutzpatron – den Heiligen Florian – zu ehren, ihm zu danken und ihn um seinen Segen zu bitten. Im Mittelpunkt des Dankgottesdienstes, den Pfarrer Tobias Merz, Pfarrerin Helga Lamm-Gielnik und Pfarrer Bernhard Renz zelebrierten, stand als Symbol die Leiter als Ausdruck der menschlichen Hilfe und der Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Anzünden Kerze

Quelle: ar

Bereits vor der Kirche wurden die rund 400 Besucher, unter ihnen zahlreiche Fahnenabordnungen der Landkreisfeuerwehren, festlich von Aribert Rieger, Leiter des Oldtimerteams der Feuerwehr Gaggenau, empfangen. Zur Feier des Tages hatte er die aus dem Jahre 1938 stammende Kraftfahrspritze, erstmals mit Vorbaupumpe, und eine aus den 50er Jahren stammende Dreileiter schmuck dekoriert. Für die musikalische Begleitung der Andacht sorgten Organistin Erika Lust sowie die Musiker Peter Götzmann, Roland Hasenohr und Ludwig Weber.

In der Kirche selbst erinnerte nicht nur der handgeschnitzte Florian der Gaggenauer Wehr an den Schutzpatron und die Arbeit der Floriansjünger sondern auch so manch technische Material, unter anderem die Leiter. Michael Bracht hatte die Andacht organisiert, die gefühlvoll von vielen Symbolen getragen wurde.

„Eine Leiter hilft uns Hindernisse zu überwinden“, bemerkte Rainer Schiel beim Kyriegebet, der im Kirchenraum von der bestiegenen Leiter aus die Anbetungen sprach. Sebastian Then las aus dem Buch Genesis und erinnerte an die beschwerliche Reise von Jakob. Zu jeder Fürbitte knüpften Hans-Jörg Stößer, Iris Schiel, Sarah Riedinger von der Jugendfeuerwehr, Ehrenkommandant Günter Spannagel und Stadtkommandant Dieter Spannagel sowie Tanja Herz, deren Kind vor sechs Jahren aus dem brennenden Haus gerettet wurde, Sprossen in die Hängeleiter.

„Die Leiter ist für die Feuerwehr Arbeitshilfe, aber auch Erinnerung an Glück und Unglück, Freude und Trauer“, bemerkte Pfarrer Merz. Die Leiter stehe aber auch für die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen, für Kameradschaft und Vertrauen zueinander und die Verbindung zu Gott. Die Arbeit der Feuerwehren sei gelebte Verantwortung für den Nächsten, äußerte Merz.

Die Kollekte, die die Jugendfeuerwehr Gaggenau einsammelte, ist bestimmt für die Feuerwehrstiftung Gustav Binder, die in Not geratenen Familien von verunglückten Feuerwehrangehörigen hilft. Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Kameraden der Gaggenauer Wehr zu einem gemütlichen Beisammensein in das Rettungszentrum Gaggenau ein.